Offenbach kommt “auf den Hund?!”

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Nach Hundeführerschein jetzt “Nummernschild”? Die Schulden sind hoch, die Kasse ist leer – da ist guter Rat teuer.

Hohe Schulden, leere Kassen – guter Rat ist teuer! Offenbach am Main war im Jahre 1807 vermutlich die erste deutsche Kommune, die Vierbeiner besteuerte. Obgleich die „fiskalische Wirkung nicht besonders überragend ist“, wie der Deutsche Städtetag in Berlin konstatiert. Dabei sind Städte und Gemeinden in Hessen seit 1999 nicht mehr zur Erhebung einer Hundesteuer verpflichtet – die nahegelegene Stadt Eschborn beispielsweise verzichtet darauf. Interessant:

Schnüffeln im Akkord – aufwändige Kontrollen

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Nachdem Offenbach im vorletzten Jahr zum Ausschöpfen aller Einnahmepotenziale eine Erhöhung der Hundesteuer beschlossen hatte, wird hier auch an den halbjährlichen Hundekontrolltagen des Ordnungsamtes festgehalten. Gemeinsam mit dem Kassen- und Steueramt kontrolliert das Offenbacher Ordnungsamt Hundehalter und ihre Vierbeiner auf Pflichten und Regeln wie Hundesteuer, Leinenzwang und das Mitführen von Hundekottüten. Die Einführung eines “Nummernschildes” wie beim Auto könnte den Aufwand beim Kontrollieren von Hund und Herrchen möglicherweise deutlich reduzieren!

Über den fiskalischen Aspekt hinaus soll die Hundesteuer auch einen ordnungspolitischen Effekt erzielen. Sie sorgt dafür, so der Städtetag, dass „die Zahl der Hunde nicht über ein erträgliches Maß hinausgeht“. Oder: „Die Gründe liegen, wenn nicht auf der Hand, dann aber auf der Straße.“

Was denkt Ihr – ist Offenbach eine hundefreundliche Stadt?

4 Gedanken zu “Offenbach kommt “auf den Hund?!”

  1. Wir Hundehalter fordern alle Personen auf, diese abartigen Stadt zu meiden. Die Politik verschleudert in der Stadt Geld, das sie auf anderen Wegen wieder reinholen wollen. Abscheulich diese Kommune ????????????

      1. Lederstadt Offenbach. Die sogenannten Feintäschner (oder auch Portefeuiller), die diese Lederwaren herstellten, wurden im Volksmund auch Babbscher genannt, da sie bei der Herstellung viel mit Kleber (= Babb) gearbeitet haben.

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