Süße Katzen? Von wegen!

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Katzen sind in vielen Dingen eigen. Die Essvorlieben bilden hier keine Ausnahme: Während praktisch alle anderen Säugetiere ganz wild auf Zucker oder andere Süßigkeiten sind, interessieren sich Katzen überhaupt nicht für Naschereien. Andere Geschmacksrichtungen:

Bitter, Sauer, Salzig und “Umami”, die Reaktion auf bestimmte Aminosäuren – sind bei Katzen dagegen ähnlich ausgeprägt wie beim Menschen oder beim Hund. Wissenschaftler vermuten daher schon länger, dass Katzen Süßes nur sehr eingeschränkt oder gar nicht wahrnehmen können.

Um diese Hypothese zu überprüfen, untersuchte ein Team um Joseph Brand vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia die Geschmacksrezeptorgene von Hauskatzen, Tigern und Geparden. Das Erkennungsprotein für Süßes besteht bei den meisten Säugetieren aus zwei ineinander verzahnten Eiweißen namens T1R2 und T1R3. Da T1R3 außerdem Bestandteil des Umami-Rezeptors ist, der bei Katzen einwandfrei funktioniert, konzentrierten die Wissenschaftler ihre Untersuchung auf das T1R2-Gen.

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