Hundemalaria durch Auwaldzecken

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Neben den übertragenen Erregern unserer heimischen Zecke, dem Holzbock, wie die FSME-Viren und Borrelien, sind die durch die sich mittlerweile ausbreitenden Auwaldzecken übertragenen Babesien für den Hund viel gefährlicher – unbehandelt kann ein Tier an der sogenannten “Hunde-Malaria” innerhalb weniger Tage sogar sterben…

Die Auwaldzecke – der wichtigste Überträger der Babesiose bei Hunden in Europa:

Dermacentor reticulatus M 070825.jpg
Von I, Accipiter, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2631625

Wie bei der menschlichen Malaria werden die roten Blutkörperchen durch Parasiten zerstört, wobei die Krankheit häufig nicht rechtzeitig als “Babesiose” erkannt und behandelt wird. Erst etwa sieben Tage nach dem Zeckenstich zeigen sich Symptome wie Fieber, Blutarmut und Gelbsucht.

Das Informieren über die Ausbreitung der Babesiose soll auf keinen Fall Panik oder Verunsicherung erzeugen, jedoch bietet nur eine breite Sensibilisierung und wirksame Prophylaxe optimalen Schutz. Also bitte untersucht Eure Lieblinge nach Ausflügen gründlich und seht Euch mögliche Zecken auch genau an.

Hier im Vergleich unsere einheimische Zecke, der “Gemeine Holzbock”:

Ixodes ricinus
Von James Lindsey at Ecology of Commanster, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1669738

Unsere Tierärztin Frau Dr. Nickolmann steht Euch in unserer Online-Sprechstunde jederzeit bei Fragen im Falle eines Zeckenbisses zur Verfügung.

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